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Meeresangeln in Der Nordwesten von Donegal

Seit den Anfängen des organisierten Meeresangelns in Irland gilt Lough Swilly als Synonym für bestes Fischen auf Hundshai. In den 1970-er und 80-er Jahren gingen die Bestände dann allerdings abrupt zurück, weil Angler bei Wettfischen jeden Hundshai für das Verwiegen töteten. Am Ende solcher Veranstaltung lagen oftmals hunderte toter Haie auf dem Pier. Doch das hat sich glücklicherweise geändert. Heuet werden alle Hundshaie zurückgesetzt und manche tragen eine gelbe Markierung des Fisheries Board.

Sea fishing map north west Donegal

Hundshaie kommen ab Ende April/Anfang Mai vor und bleiben im Lough und seiner Umgebung bis September. Die überwiegende Mehrzahl der Hundshai im Lough Swilly sind Schulen bildende Männchen, die selten schwerer als 18 kg sind. Noch größere Männchen sind allerdings im gesamten Nordatlantik eine Rarität; bei schwereren Fischen handelt es sich deshalb meist um Weibchen. Fische mit mehr als 20 kg werden gelegentlich zu Beginn und am Ende der Saison gefangen.

Wegen ihrer Zähne sollten die Köder für Hundshaie an einem Vorfach aus Stahldraht mit 13 kg Tragkraft oder an dickem Monofilament mit 55 kg Tragkraft und einem scharfen 8/0-er Haken präsentiert werden.

Frische mittelgroße Makrelen sind der beste Köder für Hundshai. Dazu werden den Makrelen der Schwanz und die Wirbelsäule so herausgeschnitten, dass beide Filets in der Strömung flattern. Die Köderfische können auch der Länge nach zerteilt und jeweils mit halbem Kopf und Schwanz angeboten werden.

Auf Hundshaie wird entweder vom driftenden oder verankerten Boot geangelt. Ein alter Zwiebelsack, gefüllt mit Fischabfällen, Fischöl und Kleie ist als sogenanntes rubby dubby dann ein unwiderstehliches Lockmittel für diese Räuber. Solch ein Sack wird so über die Bordwand gehängt, dass er gerade eben die Wasseroberfläche berührt. Beim Schaukeln des Bootes taucht der Sack dann immer wieder ein wenig ins Wasser und verursacht eine fischig-ölige Spur, die die Hundshaie in die Nähe der Köder lockt.

In Lough Swilly wird aber nicht nur Hundshai gefangen. Rochenfischen ist oftmals hervorragend und Nagelrochen über 5 kg sowie Fleckrochen bis 2 kg werden regelmäßig gefangen. Das Angeln auf Scholle und Kliesche ist in der Ballymastocker Bay gut beim Driften mit Seeringelwürmern auf der der Tide abgewandten Seite des Bootes. Kleine Boote können am Slip in Rathmullan (1) sicher zu Wasser gebracht und bis zu 10 Trailer am Parkplatz daneben abgestellt werden.

Aber auch Uferangler können Rochen fangen: am Pier in Rathmullan, nachts bei Niedrigwasser. Bis zu zehn Fische mit einer Rute sind in solch einer Session verbürgt. Gelegentlich gehen auch Hundshaie an den Haken, aber die sind dann extrem schwer zu landen. Sie müssen am Pier entlang geführt werden, vorbei an Pfeilern und Metallträgern bis zum Bootsslip am nördlichen Ende des Piers.

Charter-Boote operieren vom Pier aus von Mai bis September oder bei Sondervereinbarungen auch außerhalb dieser Zeit. Die Boote angeln in einer Wassertiefe von 25 bis 40 Meter und fangen bis zu 20 verschiedene Arten, darunter Dorsch, Schellfisch, Wittling, Lippfisch, Kliesche und Katzenhaie.

Die Einfahrt zum Lough Swilly wird im Osten begrenzt vom Dunaff Head und im Westen vom Fanad Head. In der Außenzone ist die gesamte Familie der Knurrhähne präsent, die dort je nach Art kapitale Gewichte von 800 Gramm bis 2 kg erreichen kann.


Lough Swilly ist zudem ein bekannter Ausgangspunkt für Bootstouren zum Wrackangeln. Ein besonders fängiges Wrack liegt nur 4 Kilometer vor der Küste: 1917 sank das Linienschiff „Laurentic“ mit 15.000 Tonnen. Es war auf eine Seemine gelaufen, die das deutsche U-Boot U 80 gelegt hatte. 350 Menschen verloren damals ihr Leben.

Unterwasseraufnahmen, die zwischen 2001 und 2003 von Leigh Bishop und Antonello Paone gemacht wurden, zeigen, dass der noch immer identifizierbare Bug der “Laurentic” abgebrochen ist von dem inzwischen zerfallenen Rest des Schiffes. Die „Laurentic“ liegt in etwa 35 Meter Tiefe und hat sich über die Jahre als guter Platz erwiesen zum Angeln auf Leng, Conger, Pollack, Köhler, Franzosendorsch und Lippfisch. Trotz des tragischen Geschichet wünschen sich viele Charterboot-Skipper, solche eine “Laurentic” vor ihrer Haustüre zu haben.

Makrelen werden saisonal an Spinnruten vom Portsalon Pier (2) aus gefangen. Grundfischen bringt Kliesche, Scholle, Flunder, Katzenhai und gelegentlich Rochen. Das Pier fällt bei Ebbe trocken und Angeln ist am ist besten um die Stunden des höchsten Wasserstandes. Ebenso wie in Rathmullan ist Nachtangeln am produktivsten.

Die Felsen um Fanad Head (3) sind populäre Aussichtspunkte für Ornithologen: Trottellumen, Tordalke, Raubmöwen und Eiderenten können beobachtet werden und selbst seltenere Vögel ziehen dort durch. An den Felsen gibt es für Uferangler natürliche Plattformen, Wassertiefen von 13 Metern sind leicht anzuwerfen. Spinnfischen über felsigem Grund an der Spitze der Felsen, nördlich vom Leuchtturm, bringt Pollack, Köhler und Makrelen im Sommer. In südlicher Richtung können dieselben Arten gefangen werden und ab und zu auch mal eine Meerforelle. Beim Angeln nah an den Felsen werden kleine Köhler und Lippfische bis 2 kg gefangen. In Pincher Bay bringen Distanzwürfe über sandigem Grund Klieschen, Dorsch, Katzenhaie und manchmal auch Rochen.

In den Buchten von Glashagh (4) und Ballyhieran (5) wird selten gefischt, doch sie bieten Anglern exzellentes Fischen, wenn die Bedingungen stimmen. Glashagh hat einen steil abschüssigen Strand aus Sand und Kies, dort ist das Wasser bereits in Ufernähe bis zu 7 Meter tief.

Ballyhieran ist nicht ganz so steil und auch weniger steinig. Beide Strände werden im von hohen Felsen begrenzt und sind jeweils sandiger an den westlichen Enden. Brandungsangeln im Herbst (am besten nach einem Sturm aus Norden) ist am besten auf Dorsch, Flunder, Kliesche, Köhler und Meerforelle. Bei höherer Brandung kommen manchmal auch Wolfsbarsche vor.

Die oberen Abschnitte der Mulroy Bay sind ein Paradies für Ködersammler. Wattwurm, kleine weiße Seeringelwürmer und Venusmuscheln sind im Watt nördlich des Wohnwagen-Parkplatzes am östlichen Strand reichlich vorhanden. Dies gilt auch für den Abschnitt unterhalb der Straße R246 in Carrowkeel (A) und für das westliche Gebiet nördlich der Straße R245 in Carrigart (B).

Wattwürmer können in den Ästuaren ausgegraben und Krabben in Bereichen mit Seegras gefangen werden. Es gibt einen geschützten Ankerplatz und ein Slip in Fanny’s Bay (6). Sie können angefahren werden über Straße R248 von Carrigart nach Downings. Dort nimmt man dann die zweite Abbiegung nach rechts und findet am Ende des Parkplatzes ein Bootslager. Kleine Boote können dort geslippt werden, um in Mulroy Bay zu angeln. Im Flussbett gibt es an manchen Stellen bis zu 20 Meter tiefe Löcher. Bei auflaufendem Wasser können dort vom verankerten Boot Rochen, Katzenhaie und gelegentlich auch Hundshaie gefangen werden.

Auf eine Vielzahl von Arten wird an der Mündung des Lough zwischen Ballyhoorisky Point und Melmore Head geangelt. Makrelenstreifen und Wurm an der Seitenarmmontage sind sehr fängig. Angler können auf Köhler, Pollack, Lippfisch, Knurrhahn, Kliesche, Katzenhai, Wittling und Dorsch hoffen.

Spinnfischen von den Felsspitzen an der Westseite des Melmore Head (7) bringt Pollack, Köhler und Makrelen im Sommer. Das Angeln auf Gefleckten Lippfisch ist dort außergewöhnlich gut und Fische mit einem Gewicht von über 2,25 kg wurden schon gefangen. An den Felsen ist allerdings große Vorsicht geboten weil die Dünung der See nach einem Sturm hoch sein kann und gelegentlich hohe Wellen anrollen. Bei ruhigem Wetter ist der lange Fußmarsch vom Parkplatz aber durchaus einträglich.

Ungefähr auf der Hälfte des Atlantic Drive um die Rosguill Halbinsel (Peninsula) und einige hundert Fuß unterhalb der Straße liegt Tra na Rossan Bay (8). Es ist einer der spektakulärsten Plätze zum Uferangeln in Irland. Von oben betrachtet erscheint das Wasser auch an wolkigen Tagen kristallklar mit einem Hauch von aquamarin. Die Bucht wird umrahmt von einem halbmondförmigen Strand aus reinem goldfarbenem Sand.

Von den felsigen Plattformen am südlichen und nördlichen Strandende ist Grundangeln in tieferem Wasser möglich. Die Südseite scheint die bessere zu sein. Doch der lange Fußweg über die steile, mit tiefem Buschwerk bewachsene Hügelseite, beladen mit Angelgerät, und nicht zu vergessen, die Energie die für den Rückweg nötig ist, schreckt alle bis auf die fittesten Angler ab. Bestes Grundangeln ist im Sommer bei auflaufendem Wasser möglich auf Rochen, Kliesche, Katzenhai und Knurrhahn. Spinnfischen bringt Meerforelle, Makrele, Pollack und Tobiasfisch.

Der Strand mit dem großen Parkplatz wird über die Straße vom Atlantic Drive aus angefahren. Angeln ist nachts am besten, weil dann große Schulen junger Köhler in die Bucht ziehen. Klieschen und Flunder sind ebenfalls häufig. Rochen und Katzenhaie gehen bei Distanzwürfen manchmal an den Haken.

Lippfisch, Pollack, Makrele, Katzenhai und manchmal Conger werden um die Felsen in Dooey (9) and Pollmore (10) gefangen. Doch der Grund ist so steinig, dass Abrisse und Geräteverlust so gut wie sicher sind.

Derrycassin (11) ist für einheimische Angler an Sommerabenden ein beliebter Platz. Sie sind dann auf Makrelen aus, aber auch Pollack, Köhler und Tobiasfisch lassen sich von Spinnern verführen; Meerforellen sind eher selten. Grundangeln ist möglich. Es sind allerdings weite Würfe nötig, um über Sand Kliesche, Scholle, Katzenhai und Rochen zu erreichen.

Das Dorf Downings (12) mit seinen weiten Sandstränden ist bei Urlaubern und Campern populär. In der Umgebung bieten zahlreiche Hotels und Gasthäuser Übernachtungsmöglichkeiten an. Vom Pier aus können im Sommer verschiedene Fischarten beim Grundangeln gefangen werden. Weite Würfe auf sandigen Grund bringen Katzenhai, Kliesche, Flunder und ab und zu Scholle. Nachfischen direkt an der Piermauer ist gut auf Conger, während im Mittelwasser mit dem Schwimmer Meeräschen, Köhler und kleine Lippfische gefangen werden können. Spinnfischen am Ende des Piers ist im Juli und August erfolgreich auf Makrele, Tobiasfisch und gelegentlich Hornhecht. Am Kai können Boote geslipt werden, um in Sheephaven Bay auf Scholle, Kliesche, Katzenhai, Rochen und Dorsch zu angeln.

Charter-Boote am Kai bieten Ausfahrten an und nahezu alle Arten, die an irischen Küsten vorkommen, können hier über das Jahr gefangen werden. Der größte in Downings angelandete Fisch war ein 230 kg schwerer Roter Thun, gefolgt von Glattrochen mit 65 kg, Blauhai mit 65 kg, Pollack mit 6,12 kg, Dornhai bis 5,6 kg, Dorsch bis 4,8 kg, Knurrhahn-Arten bis 4,3 kg und Lippfisch mit 2,38 kg.

Die meisten Wracks vor der Küste wurden nie beangelt und sind sicher ein großes Potenzial für Charterboot-Flotte. Eine Art die erst seit jüngerer Zeit beangelt wird ist der Heringshai, der hier manchen Skippern zufolge um die Wracks in Rekordgröße vorkommen könnte. Wegen des guten Rufes von Downings gilt es als sicher, dass dort der Rekord fallen wird.

Am Strand von Trabeg (C) gibt es große schwarze Wattwürmer. Gezieltes Graben bei Ebbe zwischen dem Atem- und dem Auswurfsloch ist der beste Weg, um dort an Würmer zu kommen. Sandaal kann bei extremem Niedrigwasser gefunden werden.

Am Ostufer des vom Lackagh River gebildeten Ästuars in Creevagh (D) gibt es Wattwürmer; Wachskrabben können direkt an den Felsen gefunden werden. Im Westen des Ästuars vereinigen sich der Lackagh River und der Duntally River. Dort, wo der Fluss an Doe Castle (13) vorbeifließt, können von den Felsen aus mit Spinner oder unbeschwerten Sandaalen Meerforellen gefangen werden. Angeln am Grund mit Krabben bringt Flunder. Nach gutem Anfüttern am Grund lassen sich Meeräschen mit Schwimmbrot oder Popcorn fangen. Zwei Stunden vor und nach der höchsten Tide ist die beste Zeit zum Angeln.

Am Ostufer des vom Fayemore River gebildeten Ästuars können Meeräsche, Seeforellen und Flunder von einem schmalen Kai aus im Ards Forest Park (14) gefangen werden. Anfüttern am Grund nötig, um Meeräschen anzulocken und im Bereich der Köder zu halten. Zwei Stunden vor und nach dem höchsten Wasserstand ist die produktivste Zeit.

Am Pier des beliebten Dorfes Port-na-blagh (15) kann bei Hochwasser im Sommer auf Makrele sowie kleine Köhler, Lippfisch und Pollack geangelt werden. Von den Felsen aus im Norden des Carrownamaddy Estuary (Ästuars) ist ebenfalls Angeln bei Flut auf Pollack und Lippfisch möglich. Im Hafen gibt es ein von der Tide abhängiges Bootsslip. Doch es ist wegen des scharfen Winkels an der zudem schmalen Zufahrt über die Nationalstraße N56 nur schwer zu erreichen. Ein oder zwei Charterboote bieten im Sommer vom Pier aus ihre Dienste an. Geangelt wird an denselben Plätzen und auf dieselben Arten wie von Downings aus.


Westlich von Port-na-blagh an der Straße N56 liegt das Dorf Dunfanaghy (16). Nordöstlich davon verläuft nahezu parallel zur Hauptstraße ein hinter Sanddünen versteckter Strand. Im Sommer ist dieser Strand voller Badegäste und Sonnenanbetern. Außer nachts findet man deshalb kaum Platz zum Angeln. Im Herbst werden dort dann Meerforellen, Flunder und gelegentlich Wolfsbarsch gefangen, vor allem nachdem Ostwind die Brandung aufgewühlt hat.

Der beste Platz zum Angeln ist die Mündung eines kleinen Flusses am westlichen Ende der Bucht. Nördlich des Dorfes liegen einige gut erreichbare Felsen auf der Ostseite von Horn Head. Dort wurden schon Lippfische mit über 2 kg und Pollack bis 3 kg gefangen. Conger und Köhler gehen in dem bis zu 17 Meter tiefen Wasser ebenfalls an den Haken.

Das Gebiet ist aber bekanntermaßen gefährlich bei nassem oder windigem Wetter und Rat vor Ort sollte immer vor einem Angelausflug zum Horn Head eingeholt werden. Am Dunfanaghy Estuary (E) beim Dorf gibt es sehr gute Plätze, um Wattwürmer oder kleine weiße Seeringelwürmer auszugraben. Westlich von Horn Head liegt der nach Nordwesten weisende Tramore Strand (17). Dort ist das Angeln im Frühjahr und Herbst am besten. Strandfischen bringt Flunder, Meerforelle, Kliesche, Dorsch, Köhler und manchmal Wolfsbarsch. Sandaal, Wattwurm und weißer Seeringelwurm sind dort die besten Köder. Im Sommer ist nachts in ruhigen Perioden auch Angeln auf Rochen möglich; die Köder müssen jedoch über 100 Meter weit ausgeworfen werden.

Am westlichen Ende des Strandes liegt Doros Point (18). Der Name ist ein wenig irreführend weil dort zwei Landspitzen liegen. Geangelt wird von der östlichen aus. Spinnfischen von den Felsen ist im Sommer gut auf Makrele sowie auf Pollack, Köhler und manchmal auch Meerforellen. Beim Grundfischen über Sand gehen Kliesche, Flunder, Dorsch, Katzenhai und manchmal auch Rochen an den Haken. Makrelenstreifen und Sandaalstücke sind universelle Köder. Bestes Fischen ist bei einer nächtlichen Flut.

Der lange und nach Norden weisende Ballyness Strand (19) ist bei hoher Brandung immer ein Besuch wert. Flunder, Kliesche und Köhler können alle gefangen werden, wenn Wasser und Wetter passen. Im Herbst besteht dann sogar die Chance auf einen Wolfsbarsch. Der beste Angelplatz liegt am östlichen Ende, dort, wo der Fluss den Strand durchschneidet und ins Meer mündet. Hinter dem Strand liegt das weite Ästuar von Ballyness Harbour (F). Dort können viele Wattwürmer am Ufer des Flussbetts gefunden und bei extremer Ebbe sogar Razor Fish ausgegraben werden. Dies gilt vor allem im Gebiet um Ards Point

Unterhalb von Gortahork schwingt die Nationalstraße N56 in südlicher Richtung weg von der Küste. Dort mündet die Regionalstraße R257, die in nord-westlicher Richtung um den Südstrand von Ballyness Harbour verläuft. Die Straße trifft dann in Maheroarty (20) auf das Meer wo am “neuen Pier” (“new pier”) ein Charterboot operiert. Dies ist der beste Ausgangspunkt, um an den überaus reichen Fischgründen um Tory Island zu angeln. Dort wurden schon die ansonsten eher seltenen Seehechte mit Gewichten bis zu 5 kg gefangen, sowie Petersfische über 3 kg, Flügelbutt mit mehr als 1 kg und Steinbutt mit 11,5 kg!

An einem Slip neben dem Pier können kleine Boote ins Wasser gebracht werden. Sie angeln dann von der Inishbofin Bay aus in einer Wassertiefe von 20 bis 30 Meter auf Knurrhahn, Wittling, Schellfisch, Kliesche, Rochen und Katzenhai.

Die Küstenlinie zwischen Maheroarty und Bloody Foreland ist sehr zerklüftet und bietet kaum Angelplätze, kleine Boote können in Curran’s Port geslipt werden. Das Gebiet ist allerdings auch in stabilen Wetterlagen nicht ungefährlich. Auf den Rat der Einheimischen sollte unbedingt gehört werden, denn gefährliche Felsen verursachen oftmals hohe Brecher.

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