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Neben der Straße R257 zwischen Buninver Point und Glashagh Point (1) liegen einige Felsplattformen, von welchen über steinigem Grund auf auf Pollack, Makrele, Köhler und Lippfisch geangelt werden kann. Beste Zeit ist eine ruhige Wetterlage im Herbst. Im Derrybeg Ästuar (A) können beidufrig bei Ebbe viele Wattwürmer und Seeringelwürmer ausgegraben werden. Die Zugangsstraße dorthin zweigt unterhalb vom Dorf Derrybag von der R257 in westlicher Richtung ab.
Im Gweedore River kann am Maghera Point (2) nördlich von Bunbeg mit Spinner und unbeschwertem Sandaal auf Meerforelle geangelt werden. Grundangeln mit Wattwurm oder Krabbe bringen Flunder und (Süßwasser-)Aal an den Haken. Die letzte Stunde der Ebbe und die beiden ersten Stunden des auflaufenden Wassers sind die beste Zeit.
Am nördlichen Ende der Bucht liegt unterhalb vom Golfplatz ein schmales Pier und ein Bootsslip. Dort können kleine Boote außer bei den extrem niedrigen Ebben im Frühjahr ins Wasser gebracht werden. Spinnfischen unter Land ist besonders gut um die “Gola Roads” zwischen den Inseln Gola und Inishinny. Über Sand werden Katzenhai, Kliesche und Flunder gefangen und über hartem Grund bis westlich von Gola Pollack, Leng und Dorsch.
Die Infrastruktur in Bunbeg (3) wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut und das Bootsslip kann nun unabhängig von der Tide genutzt werden. Kleine Boote angeln vor dem Hafen in der Bucht von Inishfree in etwa 15 Metern Tiefe über sandigem Grund auf Rochen, Kliesche, Scholle und Katzenhai.
Nördlich der Insel Owey sind in Tiefen von bis zu 45 Metern Schellfisch, Wittling. Dorsch und Knurrhahn. Dunkle Federjigs, wie die „Black Widows“, kombiniert mit Makrele oder Wattwurm, sind hier erfolgreiche gute Köder. Hundshaie sind manchmal so zahlreich, dass sie - je nach Einstellung - dem einen Angler den Tag verderben und anderen ein wunderschönes Fischen bescheren.
Nachtfischen von der Hafenmauer in Bunbeg Harbour kann Conger mit bis zu 13 kg an den Haken bringen. Mit dem Schwimmer wird von der Mole bei Flut auf Meeräsche, kleine Pollack, Köhler und Lippfisch geangelt. Südwestlich von Bunbeg findet sich das Dorf Kincaslough (4) an der Straße R259. Dessen geschützter Hafen liegt 1,5 km außerhalb des Dorfes und dort kann von der Kaimauer auf Makrele, Pollack und Köhler geangelt werden. Auf sandigem Grund stehen Flunder, Kliesche und manchmal Dorsch. Im Hafen wird mit Schwimmer sehr erfolgreich auf Meeräsche geangelt. Manchmal verderben allerdings viele kleine Köhler, von den Einheimischen “glassaun” genannt, den Spaß am Angeln. Grundangeln nahe am Pier ist erfolgreich auf Conger mit über 9 kg, vor allem nachts bei auflaufendem Wasser.
Westlich des Dorfes Kincaslough verläuft eine Straße entlang des Standes von Cruit (ausgesprochen: Crutch) Strand, bevor sie nach Nordwesten in Richtung Cruit Island schwingt. In Cruit Lower (5) kann in dem Tidenwasser zwischen dem Festland und der Insel Inishillintry von kleinen Felsen aus geangelt werden. Über sandigem Grund werden dort mit Sandaal- und Makrelenködern gute Hundshaie, Rochen und Katzenhaie gefangen. Die Räuber folgen jeder Flut, die das Wasser bis in Cruit Strand im Süden ansteigen lässt. In den beiden ersten Stunden der Flut ziehen die Fische durch den Kanal, und dann sollte auf die geangelt werden. Die Fische beißen dann noch einmal für etwa eine Stunde nach dem höchsten Tidenstand, wenn das Wasser aus der Bucht wieder hinausströmt. Flunder und Scholle werden mit Wurm ebenfalls bei Flut gefangen.
Gegenüber der Insel Owey befinden sich am Cruit Point (6) mehrere große Felsplattformen. Dort ist das Wasser bis zu 16 Meter tief. Doch Vorsicht: Bei hoher Dünung kann der Felsen leicht überspült werden. Bei ruhigem Wetter ist dort exzellentes Spinnfischen auf Pollack bis 3 kg und Köhler bis 2 kg möglich. Dazu lässt man schwerere Blinker vom Typ Koster, Toby oder Krill absinken, holt sie mit hoher Geschwindigkeit ein Stück weit ein und lässt sie wieder sinken. Grundfischen ist erfolgreich auf Conger, Seequappe, Lippfisch und Katzenhai. Hänger und Abrisse sind an dem harten und felsigen Grund allerdings unvermeidlich.
Schwarze Wattwürmer können südwestlich von Cruit Island am Keadew Strand (B) gefunden werden. Venusmuscheln sind auf den Bänken im Kanal vorhanden. Portacurry (7) ist ein schmaler, nach Nordwesten weisender Strand aus Kies und Sand. Hier wird erfolgreich auf Flunder, Kliesche, kleinen Steinbutt, Scholle und Katzenhai geangelt. Mit Weitwürfen kann in ruhigen Wetterperioden auch auf Rochen gefischt werden.
Der Hafen für Berufsfischer in Burtonport (8) liegt geschützt hinter einem Irrgarten von Inseln. Unter ihnen ist Aranmore Island die bedeutendste. Die Navigation in und aus dem Hafen ist schwierig für Ungeübte, doch den Weg durch das Labyrinth weisen zahlreiche weiße Säulen auf Felsen und Inselchen.
Boote können in Burtonport geslipt werden. Das Angeln vom Boot aus bringt vor Aranmore in 30 bis 60 Meter Tiefe eine große Palette an Fisch, einschließlich Blauhai bis 36 kg, Dornhai bis 5 kg, Pollack und Dorsch bis 4,5 kg, Schellfisch bis 2,5 kg und Peterfisch bis 2 kg. Es kommen zudem alle Knurrhahnarten vor sowie Wittling. Leng, Conger und Franzosendorsch. Vor Ort liegt ein schnelles und modernes Charterboot am Hauptkai, das allerdings lange im Voraus reserviert werden muss. Angeln vom Kai bringt nachts Conger am Grund und tagsüber Meeräsche beim Posenfischen.
Die in Liedern und Gedichten besungene Stadt Dunglow (9) liegt an der Spitze einer weit nach Westen weisenden Bucht, die durch die Insel Inishfree geschützt wird. Es gibt zwei Angelgeschäfte in der Stadt. Sie verkaufen zwar überwiegend Gerät für das Süßwasserangeln, doch vieles davon kann für das Meeresfischen adaptiert werden. Vom Pier aus wird bei Flut auf Meeräsche geangelt. Anfüttern zuvor ist nötig, um die Fischschulen in der Nähe des Angelplatzes zu halten, ansonsten ziehen sie bei Flut auf der Suche nach Futter hinaus zu den Schlammbänken.
Fährt man aus Dungloe entlang des Strandes hinaus in südlicher Richtung, kommt man nach etwa 5 km nach Maghery Strand. An dessen nördlichem Ende befindet sich ein großer felsiger Aussichtspunkt, der sogenannte Termon (10). Spinnfischen bringt hier Makrele, Pollack und gelegentlich Meerforelle. Posenfischen nah an den Felsen ist gut auf Meeräsche, auf sandigem Grund können Flunder und Kliesche gefangen werden.
Südlich von Termon schwingt die Küstenlinie um den erhöht liegenden Crohy Head herum und hinein in die weite Öffnung der Gweebarra Bay. Bootsangeln unter Land gehört dort mit zum Besten im Bezirk Donegal. Eine Vielzahl von Arten können hier von kleinen Booten aus gefangen werden, darunter Hundshai, Rochen, Steinbutt, Dorsch, Wittling, Scholle, Kliesche und Katzenhai. Die Enden der Bucht im Norden und Südosten sind vergleichsweise flach, dort mündet jeweils ein Ästuar ins Meer.
Die im Norden gelegene Trawenagh Bay (C) ist ein außergewöhnlich gutes Gebiet, um bei Ebbe in den enorm großen Wattwurmfeldern zu graben. Die Wattwürmer in den Uferzonen sind groß und schwarz. Venusmuscheln und weiße Seeringelwürmer kommen ebenfalls zahlreich vor. Am Ende der Bucht um Trawenagh Point herum, können im Sommer viele Sandaale ausgegraben werden.
Am südöstlichen Eingang von Trawenagh liegt der Dooey Point (11). Dort ist Spinnfischen auf Makrele und Meerforelle bei steigender Flut möglich. Beim Grundangeln können zwar kleinere aber dafür sehr viele Flundern gefangen werden.
Der Gweebara River mündet mit dem Ästuar im Süden ins Meer. Dort kann an verschiedenen Stellen vom Ufer aus auf Meerforelle mit Spinner oder unbeschwertem Sandaal geangelt werden. Illanfad (12) gilt als einer der besten Angelplätze im Ästuar. Dort kommen Meerforellen, (Süßwasser-)Aal und Flunder vor. Wattwürmer sind am White Strand (D) reichlich vorhanden und nach Sandaal kann an der Enge der nahe gelegenen O’Boyle’s Island gegraben werden.
Die bei Urlaubern beliebten Dörfer Naran und Portnoo (13) liegen etwa 3 km abseits der Straße R261. Portnoo hat einen ordentlichen kleinen Hafen mit Bootsslip. Von dort aus können Angler die Gweebarra Bay entdecken. Westlich des Hafens steht ein Basaltfelsen in einem Bett aus Sand in sieben Meter Wassertiefe. Um den Felsen wird am Grund auf Katzenhai, Scholle, Kliesche, Flunder, Steinbutt und Rochen geangelt. Spinnfischen ist erfolgreich auf Makrele, Pollack und Tobiasfisch. Posenfischen nah am Felsen bringt kleine Köhler und Lippfisch. Beste Zeit sind die beiden Stunden um die höchste Tide. Im Sommer ist der Felsen ein beliebter Angelplatz und wer dort fischen will, muss früh aufstehen!
Südwestlich von Portnoo bietet der Dawros Head (14) exzellentes Felsenangeln auf sauberem Grund. Am besten ist die südwestliche Ecke, wo mehrere tiefe Rinnen mit Seetang (Kelp) in Wurfweite liegen. Dort ist der Grund allerdings so rau, dass mit vielen Abrissen gerechnet werden muss, vor allem im Sommer, wenn der Tang am dichtesten ist. Beharrlichkeit beim Grundfischen zahlt sich aber aus: Dort werden immer wieder Conger bis 11 kg gefangen sowie Katzenhaie bis 1,5 kg und kapitale Gefleckte Lippfische mit mehr als 2,5 kg. Spinnfischen kann Pollack bis 4 kg sowie Köhler und Makrele an den Haken bringen.
Südwestlich von Dawros liegt das kleine Dorf Rossbeg (E) direkt am Meer. Hier können viele Wattwürmer und weiße Seeringelwürmer am Ufer ausgegraben werden. Frisch gehäutete Krabben finden sich um die Felsen an der Mündung der Bucht. Das Fischen am Loughros Point (15) ähnelt dem in Dawros. Auch hier ist die Ecke im Südwesten der beste Platz zum Angeln. Der Grund ist zwar übersäht mit Felsbrocken und Kraut, doch er ist voller Leben, vor allem mit Katzenhai und Pollack. Hier wurden sogar schon kapitale Katzenhaie mit Gewichten von bis zu 1,7 kg gefangen.
In den Ästuaren des Owenea und Owentocker River werden mit Krabben und Sandaalködern vor allem Flunder und Aale gefangen. Spinnfischen und unbeschwert angebotene Sandaale können bei Flut erfolgreich auf Meerforellen sein. Etwa 1,6 km westlich von Ardana ist der Ranny Point (16) unter einheimischen Angler ein beliebter Platz. In Ardana befindet sich zudem ein gut sortierter Angelladen. Südwestlich von Ardana liegt das Ästuar des Bracky River. Dort kann am Maghera Strand (F) mit gutem Erfolg nach Wattwurm, weißem Seeringelwurm und Venusmuschel gegraben werden.
Meeresangeln in Donegal: